Migulatoren contra Gesteinsmehle
Obwohl die besonderen Eigenschaften und Wirkungen von Migulatoren in vielen landwirtschaftlichen Anwendungen durch wissenschaftliche Untersuchungen und erfolgreichen Praxiseinsätzen bereits gut bekannt sind, werden sie vereinzelt noch immer mit einfachen Gesteinsmehlen verwechselt. Wie kommt es dazu?
Migulatoren und Gesteinsmehle sehen ähnlich aus, sind beide feine Pulver mineralischen Ursprungs und überschneiden sich in einigen ihrer Anwendungsgebiete, zum Beispiel in der Stallhygiene oder in der Bodenverbesserung.
Doch während Gesteinsmehle wegen ihrer feinen Vermahlung lediglich mineralische Oberflächen für Mikroorganismen im Boden oder Alkalien für die Abpufferung von sauren Flächen zur Verfügung stellen, besitzen Migulatoren eine einzigartige multifunktionale Wirkung, die zu einer echten Bioregulation für Mikroorganismen, Pflanze und Tier führt. Entscheidend ist der Anteil des vulkanischen Naturminerals Klinoptilolith, der in Migulatoren über 80% beträgt, aber in herkömmlichen Gesteinsmehlen praktisch Null ist.
Klinoptilolith gibt es nur in wenigen geologischen Lagerstätten weltweit. Er wird dort eigens für die Anwendungen in der Landwirtschaft und zahlreichen anderen Einsatzgebieten gewonnen und sorgfältig aufbereitet. Gesteinsmehle dagegen fallen oft als Schleifstaub und andere Abfallprodukte aus der Natursteinproduktion an.
Das Besondere an Klinoptilolith und damit an den Migulatoren liegt in der speziellen höhlenförmigen Kristallstruktur begründet, die eine enorme innere Oberfläche aufweist und ein reiches Angebot eingelagerter wertvoller mineralischer Nährstoffe selektiv und in kleinen Dosen abgeben kann. Umgekehrt können auch Schadstoffe wie Ammoniak und große Mengen Feuchtigkeit darin aufgenommen werden. Ein gehäufter Esslöffel voll Migulator besitzt eine innere Oberfläche von einem Hektar!
Die wichtigsten anwendungsrelevanten Unterschiede zwischen Migulatoren und Gesteinsmehlen sind in folgender Tabelle aufgelistet: