Joule Magazin 5/2011 - Fermenterbiologie
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Joule - Magazin von der einfachen und wirtschaftlichen Vergärung von Substraten der Rohstoffklasse II (Maissillage, Grassillage etc.). Dabei kommt auch die von IPUS entwickelte Migulator-Technologie zur Sprache, die den Methanbakterien eine ideale Aufwuchsfläche bietet und so für eine effiziente Vergärung sorgt.
Der Artikel im Detail:
Die Einsatzstoffe der Vergütungsklasse I nach EEG 2012 weisen oft hohe Anteile an chemisch homogenen Inhaltsstoffen wie Stärke, Zucker oder Öl auf. Das fördert die einseitige Versorgung mit Spurennährstoffen aus dem Substrat heraus. Demgegenüber sind die Bestandteile zahlreicher Rohstoffe der Klasse II vielfältiger und stechen durch eine breitere Ausstattung an Spurenelementen hervor. Deren Verfügbarkeit für die Biogasbakterien hängt vom pH-Wert im Fermenter ab, der wiederum selbst durch die Ammonium-Freisetzung in den ungünstigen basischen Bereich verschoben wird. Das trifft vor allem bei Ausgangsstoffen wie Pferdemist, Leguminosen und Kleegras zu.
Es gilt also nicht nur, die Spurennährstoffe einzusetzen, sie müssen vor allem für die Methanbildner entsprechend bioverfügbar bleiben. Hier sind Lösungen gefragt, die einen „Rundum-Service" für die Methanbakterien bieten: entsprechende Aufwuchsflächen, die selbst permanent Spurenelemente nachliefern, verbunden mit wirkungsvollem Schutz vor dem hemmenden Ammoniak. Ein solches Konzept wird durch den Einsatz mineralischer Bioregulatoren der Firma IPUS realisiert, bei denen hochsorptive Minerale mit der gezielten Dotierung von Spurenelementen kombiniert sind. Damit lassen sich die Substrate der Rohstoffklasse II wirtschaftlich vergären.
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